EDEKA - es war einmal ...


       

  

  

      

Elisabeth und Heinz Frölich

Die Entscheidung: "ihren" Lebensmittelmarkt zum 31.Dezember 2004  zu schließen, ist den Inhabern Elisabeth und Heinz Frölich sicher nicht leicht gefallen  

   

Um 1907 wurde Maria Frölich von ihrem Bruder ermutigt, ein Gemischtwarengeschäft in Nesselröden zu eröffnen.

 

Mit ihrem Mann Christoph wagte sie diesen Schritt und so haben die Beiden in ihrem Wohnhaus Nr.159 (jetzt. Obere Straße 9) ihr Geschäft eingerichtet. Um ein besseres Auskommen zu erhalten, war sogar in der ersten Zeit noch eine Kohlenhandlung diesem Geschäft angegliedert. 

    

Im Inneren des Edeka-Marktes

 

    

 So kennen ihn die Kleinen: "Onkel Heinz"

Durch den plötzlichen Tod, im Jahr 1930, des Inhabers Christoph Frölich übernahm sein Sohn Christoph, ein gelernter Tischler das Geschäft. 

 

Inzwischen war das Gemischtwarengeschäft ein "Konsum" geworden.

 

1951 wurde der "Konsum" von seinem Inhaber Christoph Frölich in einen Edeka-Markt umgewandelt. 

 

Zusammen mit seinem Sohn Heinz  gründete er eine OHG. 

    

Elisabeth Frölich an der Kasse

 

   

Tochter Doris "sprang" ein, wenn es erforderlich war

In den Jahren 1955 bis 1980 gab es sogar noch eine kleine Filiale in der Schulstraße 1. 

 

1961 entschloss man sich, auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein neues Selbstbedienungsgeschäft zu bauen.

 

Seit 1972 wird der Edeka-Markt von Heinz und Elisabeth Frölich in der 3. Generation geführt. 

   

Mit Bedauern aber auch mit Verständnis für die Inhaber Elisabeth und Heinz Frölich haben viele Nesselröder, besonders die älteren Bewohner, die Entscheidung aufgenommen.

 

Nun schließt also zum Jahresende der Edeka-Markt.

 

Somit hat Nesselröden nun nach der Schließung des Spar-Marktes vor ca. 2 Jahren keinen Einkaufsmarkt mehr. 

   

Die "gute Seele" Ursel, seit fast 40 Jahren im Geschäft

   

   

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